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autor |
Neef, Martin |
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titel |
Die Graphematik des Deutschen. |
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reihe |
Linguistische Arbeiten. |
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band |
500 |
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herausgeber der reihe |
Heusinger, Klaus von |
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verlag |
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ort |
D-Tübingen |
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datum |
1. 9. 2005 |
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isbn |
978-3-484-30500-7 |
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umfang, ausstattung |
broschiert, VI, 242 s. |
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umschlag |
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verlagstexte |
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zitat |
Ich schätze Schriftsysteme als originäre Gegenstände linguistischer Forschung ein (im Einklang mit der Autonomiehypothese), wobei ich Schriftsysteme als sekundäre Zeichensysteme ansehe, die immer einem Sprachsystem nachgeordnet sind (im Einklang mit der Dependenzhypothese). Andererseits halte ich derivationelle Ableitbarkeitsmodelle, die dem Ideal folgen, Schreibungen seien vollständig aus unabhängig motiviertem Wissen zum Sprachsystem herleitbar, für prinzipiell dem Gegenstand unangemessen. Letztlich bewerte ich damit die Dichotomie von Autonomie und Dependenz als ungeeignet dafür, einen verbindlichen Rahmen für die Konzeption theoretischer Modelle der Schriftsystemanalyse abzustecken. Vielmehr besteht die primäre Aufgabe der Schriftlinguistik darin zu modellieren, wie schriftliche Formen es ermöglichen, den Gehalt sprachsystematischer Formen rekodierbar zu machen. |
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